Geschichten über das Sternendämmertal...

IT01

Auszug aus "Die Geschichte Cildor Gelebrens"
von Ellaer Anûfalas, Nan-eldúne
"Vor langer Zeit zogen die fünf alten Häuser unseres Landes aus, eine neue Heimat zu finden. Warum sie das taten und die unsterblichen Lande verließen, nun dies ist eine andere Geschichte. Doch sie taten es und fanden im Nordmeer der heutigen allgemein bekannten Welt ein neues zu Hause. Dort besiedelten sie zwei magische Inseln, die in der anderen Welt liegen. Sie nannten die eine Insel Sternendämmertal, die andere Insel Aurerijahr und gründeten dort ein neues Elbenreich. Die Inseln waren voller magischer Kraft, welche das Land, die Pflanzen und die Tiere durchfloss, was das Leben dort dem Leben in der alten Heimat in den unsterblichen Landen ähnlich machte. Lange lebten wir dort glücklich und zufrieden. Die Elbenvölker der ganzen bekannten Welt waren unsere Gäste, denn auf diese Inseln hatte kein Wesen ohne elbisches Blut in den Adern je seinen Fuß auf den Boden gesetzt. Hier herrschten und lebten wir Elben und hatten unseren Platz in der anderen Welt gefunden. Das Land war rein und die Kräfte der Elben konnten in ebensolcher Reinheit mit dem Land verwoben werden.
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IT02

Mereth Govadad - das Fest der Zusammenkunftin Nan-elmoth
von Larwaew Annûfalas
Lange Zeit nachdem die Elben die Stadt wieder aufgebaut hatten, kamen über die alten Wege andere Elben. Das Zusammenleben gestaltete sich am Anfang schwierig, denn die Sitten und Gebräuche unterschieden sich stark voneinander. So beschlossen die Oberhäupter der Häuser etwas zu tun, das dazu führen würde, dass die Elben näher zueinander kommen konnten. Die Gelehrtesten unter ihnen setzten sich zusammen und sucht nach den Gemeinsamkeiten der Elben. Jedes Elbenvolk hatte viele verschiedene Feste, Gebräuche, Traditionen und Riten. Und so verging einige Zeit bis die Gelehrten bei allen anwesenden Völkern den gemeinsamen Kern gefunden hatten.In allen Völkern war es Brauch, dass sich die Stämme, Familien, Sippen und Häuser trafen, um über die wichtigsten Angelegenheiten des Volkes zu beraten. So unterschiedlich auch die Ausgestaltung war, war dies doch die Essenz. Deswegen wurde beschlossen, dass in Aseran'ost mindestens einmal im Jahr die Anführer der Häuser und Familien sich zusammenfinden würden, um über die Probleme und Geschicke der Stadt zureden.
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IT03

Lied des letzten Elben
von Calenlyra o nan-eldúne silmeié

Mein Herz will in die Ferne schweben
durch's Tausendgrün von Eldamar
die Dunkelheit umfängt mein Leben
legt sich um das, was einmal war.

Arda hat den Glanz verloren
der ihr Antlitz einst umspielt
Das Zwielicht liebt, wer zweitgeboren,
Elendils Licht war, was mich hielt.

Zu viele wandten sich zur Reise
oder starben voller Schmerz
die Einsamkeit flüstert mir leise
Valinors Ruf ins müde Herz

Nur mein Blut und die Gefährten
binden mich an diese Welt
ich folge nicht den alten Fährten
auch wenn mein Herz die Jahre
zählt

In ferner Zukunft reißt das Band
ich steh' am Ufer unter Weiden
ein weißes Schiff verlässt das Land
Der Lebensbaum besingt mein Scheiden...

Ein sanfter Wind trägt mich ins Licht
das Menschenauge sieht mich nicht
so kennt die Reise keine Rast
das Elbenvolk ist nun verblasst

Das Lied der Sterne
von Ellaer Annûfalas (nach der Entrückung)

Leise blickt mein Herz zum Himmel,
leicht erleuchtet ist die Nacht.
Über mir der Sternen Schimmer,
bringen Kunde von der Wacht.

Hoch dort oben klingen Töne,
singen von vergangner Zeit
Sanft ich ihre Lieder höre,
öffne der Melodie mich weit.

Bringen Kunde von den Zeiten,
da das Volk voll Freude war.
Singen Lieder von den Orten,
als der Schatten kam uns nah.

Keine Tat ist je vergessen,
jedes Tun wird dort erzählt.
Die Geschichte ist dort zu lesen,
jeden Tag in unsrer Welt.

 

hr

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